Forderungen/Bildung statt Ausbildung
Aus TU Brennt
Wir sehen das Studium nicht als reine Ausbildung für einen Beruf, sondern als Bildung der gesamten Persönlichkeit. Die Universitäten müssen sich in ihrem Profil und ihrer Zielsetzung auch weiterhin von den Fachhochschulen unterscheiden. Daher fordern wir, dass das Studium nicht verschult wird und uns StudentInnen selbst Wahlmöglichkeiten gelassen werden. Konkret ist damit gemeint, dass es neben den Pflichtfächern auch genügend Stunden für Wahlfächer und Freifächer geben muss.
Zum Profil der Fachhochschulen:
"Das spezifische Profil ist vor allem durch die Begriffe Berufsausbildung in einer Kombination von Wissenschaft und Praxis gegeben ..." [1]
Daraus resultierende Probleme
- Mit den letzten Änderungen der Studienpläne wurden die Anzahl der freien Wahlfächer in vielen Studien reduziert. Dadurch wird den Studierenden die Möglichkeit zur individuellen Weiterentwicklung sowie zum Erwerb der für TU-Studierenden so wichtigen Softskills reduziert. Doch gerade Softskills und Allgemeinbildung sind es, die im Beruf heute mehr denn je gefordert werden.
- Viele Jobs erfordern eine möglichst breitgefächerte Bildung mit stark interdiziplinärem Charakter.
- Interdisziplinäre Forschung und Entwicklung wird erschwert.